Urheberrecht

Was fällt unter das Urheberrecht?

Anwalt für Urheberrecht in KielDie Rechtsquelle für das deutsche Urheberrecht fußt auf dem Urheberrechtsgesetz (UrhG) von 1965, das auf Bundesebene zuletzt 2008 aktualisiert wurde.

Das Urheberrecht ist mittlerweile ein branchenübergreifendes Rechtsgebiet, für das es einen Fachanwaltstitel gibt: Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht. Allerdings gibt es in gesamten Bundegebiet nur gut 150 Fachanwälte in diesem Bereich.

Anwälte in Kiel mit Schwerpunkt Urheberrecht

In Kiel, Rendsburg, Plön und Schleswig gibt es eine Reihe von Rechtsanwälten, die sich auf Urheberrechtsfragen spezialisiert haben:

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Suchen Sie nur spezielle Fachanwälte für Urheber- und Medienrecht? Im Raum Kiel, Eckernförde, Plön, Schleswig bis Eutin ist uns leider kein Fachwanwalt für Urheber- und Medienrecht bekannt.

Urheberrechtsfragen sind das täglich Brot von Anwälten, die sich auf das Internetrecht spezialisiert haben. Haben Sie z.B. eine Abmahnung wegen Filesharing erhalten? Hier finden Sie Rechtsanwälte und Fachanwälte für Informationstechnologierecht:

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Umfang des Urheberrechts

Zum Urheberrecht zählen

  • das allgemeine Urheberrecht,
  • das Medienrecht,
  • das Recht von Wahrnehmungsgesellschaften wie z. B. das der GEMA sowie
  • die Einhaltung der Leistungsschutzrechte eines Künstlers.

Außerdem fallen unter das Urhebergesetz das allgemeine Urhebervertragsrecht und das internationale Urheberrechtsabkommen. Das Urheberrecht schützt das Verlagsrecht, das Musikverlagsrecht, das Recht der Wort- und Bildberichterstattung in den Medien und nicht zuletzt das Rundfunkrecht und den Rechtsraum des Titelschutzrechts. Die Medien- und Teledienste, das Telekommunikationsrecht, der Unterhaltungs- und Kulturbetrieb sowie die Kulturförderung unterliegen ebenfalls den gesetzlichen Bestimmungen des Urheber- und Medienrechts.

Das deutsche Urheberrecht ist deutlich vom gewerblichen Rechtsschutz, wie er z. B. in den Bestimmungen des deutschen Patentrechtes und des Markenrechts geregelt wird, abzugrenzen. Der gewerbliche Rechtsschutz nimmt sich des Schutzes von Marken und Erfindungen an, während das Urheberrecht Werke des kulturellen Schaffens betreut. Das Urheberrecht tritt automatisch mit dem Entstehen eines Werkes in Kraft.

Welche sind die wichtigsten Rechtsnormen im Urheberrecht?

Anwalt für Internetrecht in KielWo beginnt das Werk? Ein urheberrechtlich geschütztes Werk verfügt über einen Grad an „Schöpfungshöhe“. Wo die Schöpfungshöhe beginnt, bzw. endet, ist ein nicht zu unterschätzender Quell für Rechtsunsicherheiten und Querelen. Einige einschlägige Kriterien für die Schöpfungshöhe im deutschen Urheberrecht sind zurzeit:

Die unbestrittene Individualität des Werkes (z. B. eines Romans oder einer Illustration), eine unverkennbare eigenpersönliche Prägung durch den Urheber des Werkes, eine erkennbare Aussagekraft und Ausstrahlung, die über das durchschnittliche handwerkliche Können, das sogenannte „Banale“ hinausgeht. Ferner ist eine wahrnehmbare Form des Werkes, die allerdings nicht physischer oder mittelbarer Natur sein muss, ein erforderliches Kriterium. Eine Wiedergabe dieser wahrnehmbaren Form durch audiovisuelle Mittel genügt vollkommen.

Sind die Schöpfungshöhe, der Werkscharakter und die urheberrechtliche Relevanz einmal sicher etabliert, so greifen rechtliche Bestimmungen.

Welche typischen Rechtsunsicherheiten gibt es im Urheberrecht, wie werden sie gehandhabt?

Urteil Urheberrecht KielDas Hauptaugenmerk im Zeitalter der Elektronik liegt auf der Überlassung und Nutzung von digitalen Datenträgern. Falls ein Werk (Roman, Grafik, oder Foto) im Auftrag entstanden ist und Sinn und Zweck des Auftrages die Bereitstellung digitaler Daten war, über deren Nutzung der Urheber später keine weitere Information erhält, bekommt der Auftraggeber im Allgemeinen das ausschließliche und somit auch das teuerste Nutzungsrecht eingeräumt. Das klingt einfacher als es ist. Ein hoher Prozentsatz aller Streitfälle im Urheberrecht beruht auf der möglichen Verletzung von Nutzungsrechten.

Nutzungsrechte können je nach gesetzlicher Grundlage „einfach“ oder „ausschließlich“ übertragen werden. „Einfach“ bedeutet eine einmalige Verwertung des Werks und auch, dass der Urheber weiteren Personen Nutzungsrechte einräumen kann. „Ausschließlich“ bedeutet hingegen exklusiv. In diesem Fall gilt das Nutzungsrecht des Verwerters oder Käufers praktisch uneingeschränkt. Interessenkonflikte zwischen Urheber und Verwerter/Käufer treten häufig auf.

Ein Werk unterliegt während der gesamten Lebensdauer seines Urhebers, und darüber hinaus, 70 Jahre nach dessen Ableben, der urheberrechtlichen Schutzfrist. Möchte eine Person das Werk vor dem Verstreichen dieser gesetzlich festgelegten Fristen für sich nutzen, so muss sie beim Urheber oder dessen Erben eine Erlaubnis zur Nutzung einholen und ein Entgelt für die Nutzungsrechte entrichten.

In den meisten Fällen arbeiten Urheber, wie Buchautoren, Grafiker oder Fotografen mit Verlagshäusern zusammen, mit denen sie vertragliche Vereinbarungen für die Nutzungsrechte an ihren Werken eingehen. Im Gegenzug regeln die Verlage die Produktion und Vermarktung des infrage stehenden Werks. Durch solch bestehende Verlagsverträge sind Verlage im Allgemeinen zuständig für die Gewährung von Nutzungsrechten an einem Werk. Im Falle von älteren Werken existiert unter Umständen der ursprünglich zuständige Verlag gar nicht mehr. In solchen Fällen wird empfohlen, die Rechtsnachfolge des Urhebers ermitteln zu lassen. Da solche Ermittlungen häufig zeitintensiv sind, sind sie kostenpflichtig.

In welchen Belangen stehen Urheberrechtskanzleien zur Verfügung? Wer braucht einen Urheberrechtsanwalt?

Die Klientel einer Anwaltskanzlei für Urheberrecht ist so vielfältig wie die Branchen, in denen es zu urheberrechtlichen Ansprüchen kommen kann. Zu den typischen Mandanten und Antragsgegnern zählen häufig nationale und multinationale Mediengruppen, Software-Hersteller, Filmproduzenten, Produzenten von Tonträgern, Verlagshäuser und die Kreativen selbst, wie z. B. Autoren, Grafiker, Komponisten oder Cartoonisten.

Ein kleiner Überblick über die Leistungen eines Urheberrechtsanwalts:

  • Allgemeine Beratung zu allen Fragen des Urheberrechts
  • Überprüfung von Verlagsrecht
  • Überprüfung von Musikervertragsrecht
  • Überprüfung von Film- und Fernsehvertragsrecht
  • Überprüfung von Designrecht
  • Überprüfung von Rechtsverletzungen bei Filesharing, Podcasts oder IT-Rechten für Smartphone-Apps
  • Klärung gesetzlicher Vergütungsansprüche
  • Erstellung von Autorenverträgen
  • Erstellung von Illustratoren- und Fotografenverträgen
  • Durchsetzung von urheberrechtlichen Ansprüchen in Form von einstweiligen Verfügungen, Abmahnungen, bis hin zur gerichtlichen Klage
  • Abwehr von unberechtigten urheberrechtlichen Inanspruchnahmen, Abwehr von Abmahnungen und Vertretung in gerichtlichen Verfahren
  • Geltendmachung von Unterlassungs-, Gegendarstellungs- und Schadensersatzansprüchen im Rahmen des Urheberrechts

Wer sind die hier gelisteten Anwälte für den Bereich Urheberrecht?

Beratung Fachanwalt Kiel Internetrecht UrheberrechtDas Urheberrecht ist ein umfangreiches, häufiger Neuauslegung und stetem Wandel unterworfenes Recht, dessen Verständnis viel Zeit und Erfahrung erfordert. Die hier vorgestellten Juristen bieten eine fundierte Beratung im Urheberrecht auf dem neuesten Stand der Rechtsprechung. Mandanten profitieren von einer langjährigen Erfahrung und einer hohen Erfolgsquote in der Abwicklung von unterschiedlichsten urheberrechtlichen Streitfällen.

Die Kanzlei verdankt ihren Erfolg im Urheberrecht Rechtsanwälten mit präzisen Schwerpunkten: Diese Juristen haben sich den Schutz der Urheberrechte zu ihrem Ziel gesetzt und sind profilierte Anwälte sowohl im Verlagswesen, im Software- und Mediensektor als auch häufig in Spezialgebieten wie der Architektur, des Ingenieurwesens oder der bildenden Künste.

Allgemeine Tipps und Warnungen für Ratsuchende im Bereich Urheberrecht

In den Zeiten des World Wide Web öffnet sich im Bereich Social Media für Agenturen, Autoren, aber auch den Privathaushalt ein Kosmos ungeahnter Möglichkeiten. Eine Vielzahl von Informationen aus der virtuellen Welt kann „angezapft“ werden. Mit fremdem Input kann man sich schnell über die Masse hinausheben und sich wirtschaftlich, wie privat einen Vorteil verschaffen. Oftmals geschieht der „Ideenklau“ in gutem Glauben.

Um nicht mit dem Urhebergesetz in Konflikt zu geraten, sollte jedermann Sorgfalt darauf verwenden, dass Urheberrechte Dritter nicht verletzt werden. Das passiert oft schneller als man denkt! Logos, Textpassagen oder Fotos werden auf Facebook, in wissenschaftlichen Arbeiten oder in firmeninternen Präsentationen genutzt. Ob in Urlaubsvideos, auf Homepages, auf YouTube und bei Twitter, der Teufel steckt oft im kleinen Detail und kann die Urheberrechte Dritter verletzen.

Sie suchen mehr Rechtssicherheit im Umgang mit dem Urheberrecht? Dann sind Sie hier auf unserem Anwaltsportal für Kiel richtig!