Ladung

Ladung

Wer eine Ladung erhält, wird von einem Gericht in einem Gerichtsverfahren oder der Polizei oder Staatsanwaltschaft aufgefordert, zu einem vorgegebenen Termin an einem bestimmten Ort zu erscheinen und eine Aussage zu machen. Man kann als Partei, Angeklagter, Sachverständiger oder Zeuge vorgeladen werden.

Die Vorladung durch die Polizei in einem strafrechtlichen Ermittlungsverfahren verpflichtet nicht zum Erscheinen, der Vorladung der Staatsanwaltschaft hingegen ist Folge zu leisten. Um sich als Beschuldigter nicht zu belasten, kann der Vorgeladene einen Rechtsanwalt mit seiner Verteidigung und der Akteneinsicht beauftragen.

Wer in einem Gerichtsverfahren als Partei persönlich oder als Zeuge geladen wird, muss der Ladung Folge leisten. Versäumt der Vorgeladene den Termin, verhängt das Gericht ein Bußgeld und ordnet spätestens im Wiederholungsfall die polizeiliche Vorführung an, sofern der Vorgeladene seine Säumnis nicht hinreichend entschuldigt. Da die Organisation eines Gerichtstermins aufwändig sein kann, sollte der Vorgeladene im Verhinderungsfall frühzeitig um eine Terminsverlegung bitten. Die Aussageverpflichtung eines Zeugen ist Bürgerpflicht.

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