Abschreibung, Absetzung für Abnutzung (AfA)

Mit der Abschreibung (AfA) lassen sich als Teil der Werbungskosten Steuern sparen. Maßgebend ist der Wertverlust eines Objekts. Voraussetzung ist die Verwendbarkeit des abzuschreibenden Gegenstandes in Beruf oder Gewerbe. Auch vermietete Immobilien sind abschreibungsfähig. Betrieblich genutzte Gegenstände können bis 410 € in voller Höhe der Anschaffungskosten im Jahr des Erwerbs als Werbungskosten, höhere Werte müssen über die betriebliche Nutzungsdauer, abgeschrieben werden.

Bei der linearen Abschreibung wird die Nutzungsdauer in gleichbleibenden Jahresbeträgen berücksichtigt. Die degressive Abschreibung geht anfangs von höheren Abschreibungssätzen aus, die über die Jahre der üblichen Nutzungsdauer abfallen. Die Nutzungsdauer wird in amtlichen Tabellen vorgegeben.

Bei vermieteten Immobilien beträgt die lineare Abschreibung über 50 Jahre jedes Jahr 2 % der Herstellungs- oder Anschaffungskosten, die degressive Abschreibung beträgt ab dem Jahr der Fertigstellung zehn Jahre lang jeweils 4 %, acht Jahre lang 2,5 % und 32 Jahre lang jeweils 1,25 %.

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