Fünf Tipps um dem Abmahnwahn zu entgehen

Fünf Tipps um dem Abmahnwahn zu entgehen

Wussten Sie eigentlich, wieviele Abmahnungen von Rechtsanwälten versendet werden? Im Jahr 2011 haben allein die größten 50 Kanzleien in Deutschland rund 220.000 Abmahnungen verschickt, so der Verein gegen den Abmahnwahn e.V..

Wie schnell eine Rechtsverletzung ohne böse Absicht im Internet erfolgt ist, lässt sich für viele Bürger kaum erahnen. Und doch: Ein Rechtsverstoß ist schnell begangen und schnell durch findige Anwälte entdeckt. Urteile der Gerichte, sollte es dazu kommen, sind in der Vergangenheit meist zu Lasten des Inhabers des Internetzugangs gefallen.

Um wenigstens die gröbsten Risiken auszuschließen, hier fünf Tipps, wie Sie das Abmahnrisiko mindern:

WLAN verschlüsseln

Sie müssen Ihr WLAN verschlüsseln. Nehmen Sie möglichst den WPA2 Standard. Ändern Sie das vom Telekommunikationsunternehmen vergebene Password (steht oft auf dem WLAN Router).

Mitnutzer belehren

Wenn jemand weiteres noch Ihren Internetanschluss nutzt, belehren Sie ihn. Auch Ihren Kindern sollten Sie eindringlich die Brisanz nahebringen, damit nicht unbedarft geschützte Inhalte (Filme, Musik, ebooks etc.) heruntergeladen werden oder veröffentlicht werden.

Freundeskreis ist nicht privat

Social Media Plattformen wie facebook, Xing oder StudiVZ lassen die Betrachtung bestimmter Inhalte nur für „Freunde“ des Netzwerkes zu. Aber Achtung: Auch das ist im Sinne des Urheberrechts öffentlich. Auch hier dürfen Sie kein urheberrechtlich geschütztes Material verbreiten!

Nur eigene Photos nutzen

Betreiben Sie ein facebook Account, einen Blog oder verkaufen Sie Artikel auf ebay? Nutzen Sie nur selbst gemachte Photos! Für nicht selbst gemachte Photos benötigen Sie Erlaubnis bzw. Lizenz des Rechteinhabers!

Abmahnung erhalten?

Zu spät, nicht aufgepasst, haben Sie eine Abmahnung erhalten? Wenden Sie sich an einen Rechtsanwalt. Unterschreiben Sie nichts voreilig. Wir haben hier Tipps bei Abmahnungen zusammengefasst.

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